Fotomotive in Peru

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Die schönsten Fotomotive in Peru direkt mit nach Hause nehmen

Peru ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, denn das Land bietet nicht nur facettenreiche Naturschönheiten, sondern auch völlig verschiedene Landesteile. Regenwald, Küste oder Anden laden zum Entdecken ein, sind aber auch drei eigenständige Zonen mit ganz charakteristischen Fotomotiven und klimatischen Bedingungen. Der aufsteigende Nebel über den Anden beispielsweise bietet eine atemberaubende Schönheit. Wer dieses Motiv einfangen möchte, muss sich aber warm anziehen, denn hier ist es häufig richtig kühl. Nachfolgend gibt es noch mehr Tipps für die schönsten Peru-Fotomotive und wie man sie am besten einfängt.

Cusco – die schönsten Motive entdecken

Cusco ist vor allem für geschichtlich Interessierte eine ganz besondere Entdeckungsreise wert. Wer die Augen offen hält und sich Zeit nimmt, kann in der Altstadt imposante Säulengänge, filigran geschnitzte Holzbalkone oder Ruinen der Inkazeit entdecken. Besonders niederschlagsarm sind die Sommermonate, sodass die Erkundung der historischen Zeugnisse ohne Regenschirm erfolgen kann.

Optimal auch, um ohne Regentropfen auf der Linse einen fantastischen Foto-Spot der etwas anderen Art zu erkunden: den San-Pedro-Markt. Angeboten werden täglich regionale Lebensmittel in bester Qualität. Der Markt ist nicht nur optimal, um sich mit frischen Früchten, Nüssen und anderen Leckereien den Bauch vollzuschlagen, sondern auch, um das tolle Treiben einzufangen.

Fotos der Marktstände, der Auslagen und der Besucher sind ein ganz besonderes Mitbringsel der Peru-Reise. Bevor der Auslöser allerdings betätigt wird, sollten die Protagonisten gefragt werden, ob sie dies auch möchten. Die Peruaner sind ein äußerst freundliches Volk und haben meist nichts gegen eine tolle Aufnahme. Was bleibt, sind farbenfrohe Erinnerungen, die zu Hause als tolles Fotomotiv in der Küche Platz finden können. Beim Blick auf die farbenfrohen Lebensmittel lässt sich schon fast der Geruch des quirligen Markttreibens erahnen und schon beginnt eine erneute Reise (im Kopf) nach Peru.

Friedhof Almudena – auch als Kartenmotiv äußerst beliebt

Ein weiteres tolles Fotomotiv ist der Friedhof Almudena. Er hat mit den klassischen Friedhöfen, wie sie vielleicht in Deutschland bekannt sind, nichts zu tun. Stattdessen überrascht mit einem neoklassischen Stil mit wunderschönen filigranen Ornamenten, wobei jedes seine ganz eigene Familiengeschichte hat.

Der Friedhof kann besichtigt werden und ist eindrucksvolles Fotomotiv, wobei die Totenruhe gewahrt bleiben sollte. Befinden sich Angehörige auf dem Friedhof, sollte das objektiv deshalb verschlossen bleiben. Ist der Friedhof leer, bietet sich ein wunderschönes Bild aus schlichter Eleganz, was sich als Foto ideal für eine Postkarte eignet.

Salzterrassen von Maras – Spurensuche der Vergangenheit

Ein Meisterwerk der Naturalien Baukunst und echter Hochgenuss für das Auge sind die Salzterrassen von Maras. Die gleichnamige Kleinstadt ist ca. 40 km entfernt von Cuzo und lässt sich in einem Tagesausflug erkunden. Auch auf Rundreisen durch Perus Vergangenheit dürfen die Salzterrassen nicht fehlen.

Das „Weiße Gold der Anden“ wird noch heute von den Familien des Dorfes gewonnen und ist Haupteinnahmequelle. Doch das Fotomotiv ist ebenso spektakulär, denn es erstrecken sich über mehrere Höhenmeter unzählige Terrassen, die Salz in verschiedenen Farbnuancen zeigen. Wer ganz oben steht, kann einen spektakulären Ausblick erhaschen und eine Fotoaufnahme mit absolutem Wiedererkennungswert schießen. Die Natur zeigt sich hier von ihrer kreativsten Seite und bietet ein Farbschauspiel sondersgleichen aus Weiß- und Beigetönen. Ideal ist solch ein Motiv, um es auf einem großflächigen Format später über die bequeme Couch zu hängen. Optimalerweise ist der Rest der Wand völlig leer, denn so kommen die spektakulären Terrassen richtig zur Geltung.

Salkantay Trek – Weite, Natur, Ursprünglichkeit

Der Salkantay Trek ist für alle Liebhaber der Naturaufnahmen ein Muss. Allerdings ist hier Kondition gefragt, denn es geht in einer dreitägigen Tour hoch hinauf. Für die Anstrengung durch verschiedene Vegetation- und Klimazonen werden Fotografen mit spektakulären Aussichten belohnt. Die Landschaft ist nicht nur abwechslungsreich, sondern bietet ganz ohne Photoshop die schönsten Farben und eindrucksvollsten Szenerien.

Gerade diese spektakulären Naturaufnahmen sollten nicht nur auf der Speicherkarte der Kamera bleiben. Sie eignet sich auch ideal als Kartenmotive oder zum Druck auf eine Leinwand. Damit verschönern sie nicht nur das heimische Wohnzimmer, sondern auch den Flur oder sorgen für Inspiration im Büro. Wer einmal auf den klaren Bergsee des Salkantay Treks geblickt hat, vergisst jeglichen Stress um sich herum und kann wunderbar entspannen.

Huacachina – der versteckte Foto-Spot umgeben von Sand

Zu den Reisetipps der Botschaft Peru gehört eine gut versteckte Oase inmitten von Tausenden Kubikmetern Sand: Huacachina. In der Oase selbst leben ca. 100 Bewohner, allerdings teilen sie sich ihren Platz mit einem See, Palmen und ganz viel Sand. Die Lagune wirkt fast schon verwunschen, wenn sie sich plötzlich zwischen den hohen Dünen zeigt. Sie sind stellenweise bis zu 100 m hoch und verbergen die Geheimnisse der Oase gekonnt.

Wer sich am Fuß der Grünen mit seiner Fotoausrüstung breitmacht, kann eine spektakuläre Aufnahme schießen. Bestenfalls dafür ein Stativ benutzen, um im Sand nicht zu sehr zu wackeln und die glasklare Auflösung beizubehalten. Das Motiv eignet es vor allem für einen späteren Abzug auf Leinwand oder als Glasbild für das Badezimmer. Wer nicht nur die Ostsee als maritimes Motiv bevorzugt, kann sich auch seine peruanischen Erinnerungen an die Wand hängen.

Machu Picchu – die Spuren der Inkas erkunden

Der Machu Picchu ist die heiligste Stätte der Inkas in Peru und wo eines der bekanntesten Reliquien der Inka-Zeit. Auf über 2.400 m Höhe erstreckt sich das Areal auf einer Fläche von über 320 km² und zeigt, wie die Vorfahren gelebt haben und vor allem, welch famose Baukünstler sie waren.

Die Ruinenstadt ist ein beeindruckendes Fotomotiv, nicht nur an einer Stelle. Hinter nahezu jedem kleinen Hügel oder auf jedem Felsvorsprung bietet sich ein imposantes Motiv. Dennoch ist der „Alte Gipfel“ ein Heiligtum und sollte auch als solches respektvoll behandelt werden. Das bedeutet: Religiöse Zeremonien sollten nicht eingefangen werden. Auch das Mitnehmen von Gestein ist nicht gestattet. Dies gilt übrigens auch für andere historische Stätte in Peru. Wer sich vor seiner Motivsuche über die Gepflogenheiten informieren möchte, kann einen Blick auf die Seite des Auswärtigen Amtes werfen.

Stativ für Fotoaufnahmen empfehlenswert

Damit der imposante Anblick des Machu Picchu möglichst perfekt eingefangen wird, empfiehlt sich ein Stativ. Allerdings muss das Stativ beim Betreten abgegeben werden. Wer einen Rucksack mitnimmt, kann ihn als Ablagefläche für die Kamera nutzen. Vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung ist der Stativ-Ersatz empfehlenswert. Um das optimale Bild mit all seinen schönen Farben einzufangen, hilft eine Langzeitbelichtung.

Spektakuläre Aufnahmen vor allem am Morgen und Abend

Die Lichtverhältnisse ändern sich im peruanischen Gebirge ständig. Vor allem bei Sonnenaufgang zaubert das Licht eine ganz besondere Stimmung auf den Machu Picchu. Es kann aber auch ebenso unspektakulär sein, wenn Wolken den Blick verdunkeln und eine triste Silhouette zeichnen.

Lohnenswert ist das frühe Aufstehen vor allem deshalb, weil zu dieser Zeit weniger Touristen vor Ort sind. Mit etwas Glück und den Blick auf die Wettervorhersage lassen sich spektakuläre Spiele von Sonne und Wolken einfangen. Neben den Naturalien Schönheiten sind es auch die Bewohner der Berge, welche die Fotomotive so einzigartig machen.

Lamas beispielsweise säumen den Weg. Wer hier eine gute Perspektive wählt, kann beispielsweise eine Aufnahme mit den so niedlich wirkenden Lamas mit der atemberaubenden Natur im Hintergrund schießen. Gerade solche Tiermotive eignen sich hervorragend, und damit das Kinderzimmer zu verschönern oder eine eigene Grußkartenserie zu zaubern.


Blick auf Lima

Lima in den Mittagsstunden

Landschaftsfoto am Abend
In den Dünen von Huacachina (gesprochen: waka china) gegen 17:30. Weitere Bilder


Tipp: Die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren

Peru ist ein Land mit vielen Naturfacetten und Lichtstimmungen. Frühaufsteher haben in den meisten Regionen das beste Licht. Zwischen 6:00 Uhr und 9:00 Uhr kann es nicht nur in den Bergen, sondern auch im peruanischen Flachland zu den schönsten Lichtsituationen kommen. Auch am Nachmittag zwischen ca. 15:00 Uhr und 17:30 Uhr ist das Licht auf eine ganz andere Weise wunderschön. Anders als am Morgen ist am Nachmittag häufig ein wärmerer Ton erkennbar, der vor allem für stimmungsvolle, melancholische Aufnahmen geeignet ist.

Mittags ist es häufig nicht nur heiß, sondern das Licht ist für Naturaufnahmen weniger geeignet. Diese Zeit muss aber nicht ungenutzt für das Fotografenauge bleiben, denn der Besuch von Kirchen oder peruanischen Museen bietet ebenso viel Abwechslung und fotografisches Material.