Kulinarisches Abenteuer – Die heilenden Kräfte von Perus Superfoods

Peru ist nicht nur für seine wunderbare Landschaft bekannt, sondern hat auch auf kulinarischer Seite einiges zu bieten. Viele unserer Lebensmittel, die als sogenannte „Superfoods“ bekannt sind, stammen aus tropischen Regionen, da der Boden besonders nährstoffreich ist und die Luftfeuchtigkeit das Pflanzenwachstum unterstützt. Obwohl Peru ein sehr unterschiedliches Klima in den verschiedenen Regionen besitzt, ist der Andenstaat auf Grund seines Regenwalds der Ursprung vieler verschiedener Pflanzen, die weltweit für ihre positiven Auswirkungen auf den Körper bekannt sind. Wir zeigen euch die besten Superfoods aus Peru!

Quinoa

Jeder kennt Quinoa, doch nur wenige wissen, woher das Pseudogetreide eigentlich herkommt. Neben Peru wächst das Gold der Inka nur noch in Bolivien und Ecuador. Quinoa ist eine der besten, pflanzlichen Eiweißquellen und liefert jede Menge Eisen, weshalb es vor allem für Vegetarier und Veganer als guter Ersatz für Fleisch dient. Quinoa ist außerdem reich an Mangan und Kupfer, die freie Radikale bekämpfen und damit Krebserkrankungen vorbeugen können. Auch unsere Knochen werden durch das Mangan gestärkt und regenerieren sich nach Verletzungen schneller. Aber das ist noch nicht alles! Quinoa soll außerdem die Laune verbessern und gegen Migräne helfen. Auch Glutenallergiker können sich freuen, denn Quinoa ist die perfekte Alternative zu Getreide. Quinoa darf sich also zu Recht als Superfood bezeichnen!

Maca

Das Pulver aus der Maca-Wurzel ist für viele noch unbekannt. Maca ist für seine leistungssteigernde Wirkung bekannt und wird deshalb gerne von Sportlern eingesetzt oder auch für bessere Konzentration genutzt. Das Pulver hat einen Malz-ähnlichen Geschmack und lässt sich dadurch gut mit Kakao oder Milch kombinieren. Auch im Smoothie macht Maca eine gute Figur. In Kombination mit Avocado und grünem Gemüse beruhigt es die Nerven und sorgt gleichzeitig für eine bessere Ausdauer. Übrigens wird Maca in Peru auch im Ganzen als Gemüse gegessen. Dort ist es vor allem als aphrodisierende Knolle bekannt und soll die Libido steigern.

Camu Camu

Die peruanische Frucht Camu Camu wird oft als Wunderfrucht bezeichnet. Das liegt vor allem an ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt, der 40-mal so hoch ist wie bei den meisten Zitrusfrüchten. Aber Camu Camu kann noch mehr! Im Vergleich zur Orange hat es außerdem 10-mal so viel Eisen und 2-mal so viel Phosphor, ein Stoff, der für den Aufbau unserer Zellwände zuständig ist. Zusätzlich ist die Frucht reich an Beta-Carotin, wodurch sich die rote Farbe ergibt. Daraus produziert der Körper das lebenswichtige Vitamin A, durch das unsere Zellen geschützt bleiben und unser Immunsystem gestärkt wird.

Kakao

Viele denken bei Kakao als aller erstes an Schokolade. Roher Kakao ist aber ganz und gar nicht ungesund und macht richtig gute Laune. Das liegt an den stimmungsaufhellenden Stoffen Serotonin und Dopamin. Es stimmt also wirklich – Kakao macht glücklich. Er sorgt aber nicht nur für unser seelisches Wohlbefinden, sondern macht uns auch von außen schöner. Genau aus diesem Grund sind Schokopeelings und Kakaomasken besonders beliebt unter Spa-Besuchern. Die Kakaobutter ist sehr fettreich und pflegt damit trockene und rissige Haut effektiv. Die Haut gewinnt mehr Elastizität und neigt bei regelmäßiger Behandlung mit Kakaobutter wesentlich seltener zu Dehnungsstreifen.

Perus Superfoods können sich sehen lassen. Während Quinoa und Kakao in der westlichen Küche schon stark verankert sind, zählen Camu Camu und Maca noch eher zu den Neulingen. Das wird sich aber bestimmt bald ändern!