Wandern und Trekking

Wandern in Peru

Wandern in Peru – Die 11 schönsten Wanderwege im Land der Inka

Endlos weites Hochland, ein bunter Dschungel und dazwischen die faszinierenden Erinnerungen an untergegangene Kulturen – Peru ist ein Land, in dem es jeden Tag etwas Neues beim Wandern zu entdecken gibt! Am schönsten und spannendsten sind die Erkundungstouren zu Fuß, auf einem der zahlreichen Wanderwege. Mal mehr und mal weniger touristisch erschlossen, gibt es für jeden – vom Anfänger bis zum geübten Trekking-Abenteurer – die richtige Strecke. Elf dieser Wege sind besonders atemberaubend und gehören bei einem Wanderurlaub in Peru auf jeden Fall auf die To-Do-Liste. Sie alle führen durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Dörfern voller gastfreundlicher Menschen und bieten die ideale Gelegenheit für mehrtägige Ausflüge mit Rucksack und Zelt.

Wander-Touren in den Anden

Ein so großes Land wie Peru mit seinen Gebirgszügen in den Anden hat natürlich auch eine Vielzahl an Wanderwegen zu bieten. Einige der schönsten Wanderpfade und Trekkingtouren davon stellen wir hier vor:

1. Inka-Trail nach Machu Picchu

Wandern auf dem Inka-TrailDie verborgene Stadt Machu Picchu ist die berühmteste Sehenswürdigkeit von Peru und ein wahrlich imposanter Anblick. Nicht weniger eindrucksvoll ist der rund 40 Kilometer lange Trekkingpfad, der auf den Berg hinaufführt. Ganze vier Tage ist man von Pisacucho aus unterwegs und betritt am Ende Machu Picchu durch das legendäre Sonnentor. Seine Beliebtheit verdankt der Trail vor allem der Tatsache, dass er Teil des historischen Straßennetzes der Inka war. Wanderer begeben sich also tatsächlich auf die Spuren der Vergangenheit. Der erste Tagesabschnitt führt durch das Tal Urubamba und ist der einfachste und gemütlichste Teil der Strecke. Die weiteren Tage gestalten sich vor allem durch den Höhenunterschied schwieriger. Über 1200 Höhenmeter erklimmt man am höchsten Punkt des Pfades. Belohnt werden die Mühen durch die vielseitige Fauna und Flora entlang des Weges sowie der Anblick des Ziels am letzten Tag. Begehbar ist der Inka-Trail übrigens nur im Zuge einer gebuchten Gruppe mit erfahrenem Guide. Hier heißt es schnell sein, die Termine sind oft schon lange im Voraus ausgebucht. Kein Wunder, bei einem Wanderweg mit so viel Geschichte.

  • Lage: Region Cusco. Provinz Urubamba. 2.400 m ü. NHN (Machu Picchu).
  • Klima: Gemäßigt
  • Durchschnittstemperatur : 15 °C
  • Saison: Von April bis Oktober. Im Februar aufgrund von Instandhaltungsarbeiten geschlossen.
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Mindestdauer: 4 Tage

Anreise nach Cusco

  • Per Flugzeug: ab Lima oder Arequipa nach Cusco
  • Auf dem Landweg: ab Lima oder Arequipa nach Cusco
  • Mit dem Zug: Mit der Bahn Poroy – Piscacucho (82 km) und Machu Picchu – Poroy (Rückfahrt, 92 km in 3 Stunden 30 Minuten)

2. Wandern in Huancaya

Wandern in HuancayaDas Naturschutzgebiet Nor Yauyos-Cochas nahe der Stadt Huancaya ist das ideale Ziel für alle Wanderer, die eine leicht zu gehende Strecke inmitten atemberaubender Natur suchen. Bekannt ist die Region für ihre tiefblauen Seen, steilen Wasserfälle und imponierenden Schluchten. Bei einer zweitägigen Wanderung bleibt Zeit für einen waghalsigen Gang über schwingende Hängebrücken oder eine Fahrt mit dem Kajak. Das macht nicht nur Spaß, sondern lockert auch den Tag auf und bietet optimale Abwechslung für alle, die zum ersten Mal eine mehrtägige Wanderung bestreiten. Die ortskundigen Guides auf einer Tour durch das Naturschutzgebiet erzählen außerdem über Mythen und Legenden, die mit der Landschaft in Verbindung stehen.

  • Lage: Region Lima. Vilcas (3.650 m ü. d. M.) und Huancaya (3.500 m ü. d. M.), Provinz Yauyos
  • Klima: Halbtrocken und kalt
  • Durchschnittstemperatur: 12°C
  • Saison: Mai bis September
  • Schwierigkeitsgrad: Niedrig
  • Mindestdauer: 2 Tage

Anreise nach Huancaya

  • Auf dem Landweg: Lima-Cañete-Yauyos-Straße (288 km). Lima-La Oroya-PachacayoStraße (220 km)

3. Wandern auf der Straße nach Choquequirao

Wandern auf der Straße nach ChoquequiraoEin echtes Abenteuer gefällig? Profis in Sachen Wandern und Trekking machen sich in der kleinen Stadt Cachora im Süden Perus auf den Weg und erreichen nach vier Tagen die archäologischen Ausgrabungen von Choquequirao. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Stätte der Inkas, die sogar noch größer ist als Machu Picchu. Aufgrund der abgeschiedenen Lage kommen jedoch kaum Touristen zu den Ruinen, die nach wie vor nicht vollständig ausgegraben sind. Wer nach den Strapazen der Wanderung hier ankommt, kann sich über das einmalige Gefühl freuen, fast alleine in diesem Monument der Geschichte zu stehen. Bis dahin müssen aber erst einmal 44 Kilometer bezwungen werden, teilweise auf sehr schwierigem Terrain. Die Straße nach Choquequirao ist eine Herausforderung, gilt bei Wanderprofis jedoch als eine der interessantesten Strecken in ganz Südamerika.

  • Lage: Region Cuzco. Choquequirao (3.105 Meter über NN), Distrikt Santa Teresa, La Convención
  • Klima: Warm und kühl
  • Durchschnittstemperatur: 17 °C
  • Saison: April bis Oktober
  • Schwierigkeitsgrad: Hoch
  • Mindestdauer: 4 Tage

Anreise nach Choquequirao 

  • Per Flugzeug: Von Lima und Arequipa nach Cuzco
  • Auf dem Landweg: Von Lima und Arequipa nach Cuzco
    Von Cuzco auf der Straße in Richtung Abancay

4. Lama-Weg von Olleros nach Chavín

Wanderung von Olleros nach ChavínSeinen Namen hat dieser Wanderweg von den Lamas, welche die Reisegruppen auf ihrer Tour als Packtiere begleiten. Los geht es in Huaraz, wo die Wanderer mindestens zwei Tage verbringen sollten, um sich an die Höhenmeter zu gewöhnen. Der Lama-Weg führt nämlich hinauf bis zu 4700 Metern. Die Strecke selbst ist jedoch angenehm zu gehen und weist keine zu großen Schwierigkeiten auf. Der Höhepunkt auf dem Weg ist die Ankunft in Chavín de Huántar. Diese Stätte weist auf eine Kultur hin, die vor über 1500 Jahren diesen Teil von Peru bevölkert hat. Bis heute wissen Archäologen kaum, welchen Zweck die Bauten, inklusive der unterirdischen Gänge, zu ihrer Blütezeit hatten. Landschaftlich reizvoll ist auf dem Lama-Weg vor allem die Bergkulisse, welche die Wanderer bei jedem Schritt begleitet.

  • Lage: Region Àncash. Provinzen Huaraz und Wari (3.091 bzw. 3.150 m ü. d. M.).
  • Klima: Halbtrocken und gemäßigt.
  • Durchschnittstemperatur: 10°C
  • Saison: April bis November.
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel.
  • Mindestdauer: 4 Tage

Anreise nach Olleros

  • Auf dem Landweg: Lima – Huaraz (400 km), in 9 Stunden

5. Huayhuash-Rundwanderweg

Huayhuash-RundwanderwegLagunen auf der einen, verschneite Gipfel auf der anderen Seite? Das verspricht die 12-tägige Wanderung von Chiquián in die Natur hinaus und wieder zurück. Umrundet wird der Gebirgszug Cordillera Huayhuash, der als einer der schönsten der Welt gilt. Geübtere Bergsteiger können im Zuge der Trekking-Tour den Gipfel des Diablo Mudo besteigen. Die gesamte Strecke ist abwechslungsreich, voller Naturspektakel und aufgrund der Einsamkeit besonders schön. Hier gibt es unberührte Natur, soweit das Auge reicht. Flüsse, Gletscherseen und Höhlensysteme begleiten die Wanderer auf ihrer Reise. Wer vor dem langen Marsch zurückschreckt, kann den Teilabschnitt von Llamac nach Jahuacocha wandern, wofür nur zwei Tage benötigt werden.

  • Lage: Region Áncash. Stadt Chiquián (3.090 Meter ü. d. M.), Provinz Bolognesi
  • Klima: Trocken und sehr kalt
  • Durchschnittstemperatur: 5 °C
  • Saison: Mai bis Oktober
  • Schwierigkeitsgrad: Hoch
  • Mindestdauer: 2 Tage

Anreise nach Chiquián

  • Auf dem Landweg: Lima – Huaraz (400 km), in 8 Stunden. Öffentliche Verkehrsmittel bringen die Besucher von Huaraz nach Chiquián, das 110 km südlich von Huaraz liegt

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6. Wandern im Colca-Tal

Wanderwege im Colca TalIm Colca-Tal befindet sich eine der tiefsten Schluchten der Welt, ähnlich dem amerikanischen Grand Canyon. Zwischen zwei Vulkane eingebettet ist der Colca Canyon eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in Sachen Natur und ein beliebtes Ziel für Wanderer. Auch der Blick nach oben lohnt sich: Über dem Colca-Tal kreisen gut sichtbar die Andenkondore, die größten fliegenden Vögel der Welt. Im Colca-Tal gibt es gleich mehrere Wandermöglichkeiten. Gut informiert kann man hier sogar auf eigene Faust losziehen. Beliebte Ziele sind die heißen Quellen er Region sowie die Höhlen, deren Malereien an längst verschwundene Völker erinnern. Die Anbieter von geführten Wanderungen kenne die besten Stellen und wissen so einiges zu erzählen. Je nach gewählter Strecke ist auch das Colca-Tal für noch nicht ganz so erfahrene Wanderer geeignet.

  • Lage: Region Arequipa. Chivay (3.633 Meter ü.d.M.), Provinz Caylloma
  • Klima: Kalt und regnerisch von Oktober bis März
  • Durchschnittstemperatur: 9 °C
  • Saison: Mai bis September
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Mindestdauer: 3 Tage

Anreise ins Colca-Tal

  • Auf dem Landweg: Arequipa – Chivay (164 km); Dauer: 3 Stunden und 30 Minuten

7. Alpamayo-Rundweg

Alpamayo-RundwegHohe Berggipfel, üppig bewachsene Täler, historische Stätten und faszinierende Einblicke in die Tierwelt von Peru warten auf diesem Wanderweg, der in seiner Gänze rund 10 Tage in Anspruch nimmt. Die Peruaner nennen den Alpamayo stolz den schönsten Berg der Welt. Bei der Tour wird er einmal komplett umrundet und zeigt sich so von all seinen beeindruckenden Seiten. Umrahmt ist der Weg nicht nur von allerlei wilden Blumen, sondern auch zahlreichen tierischen Begleitern. Neben Alpakas, Lamas und Andenfüchsen kann unterwegs ein Blick auf zahlreiche Greifvögel geworfen werden. Aufgrund der Höhenluft und einige schwierigen Passagen ist die Tour anspruchsvoll und Wanderer sollten bereits einiges an Erfahrung mitbringen.

8. Ausangate-Weg

Wandern auf dem Ausangate-TrekDer 6-tägige Trek rund um den Berg Ausangate ist ein historischer Pfad, den die Bauern und Hirten schon seit Jahrhunderten benutzen, um von Stadt zu Stadt zu reisen. Für Urlauber gehört er zu einem der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Wege der Region. Am Fuße des Berges, der den Inkas heilig war, tummeln sich Seen, die vom schmelzenden Schnee des Gletschers gespeist werden. Aber auch heiße Thermalquellen finden sich entlang der Strecke. Neben den grünen Tälern, die auf der Tour durchschritten werden, begeistern vor allem auch einige der kleinen Dörfer, die zu einer Pause und Begegnungen mit Einheimischen einladen. Die örtlichen Tour Guides empfehlen vor dem Start eine 3-tägige Akklimatisierung in Ocongate, dem Startort der Wanderung.

  • Lage: Region Cuzco  Ocongate (3.535 Meter), Provinz Quispicanchis
  • Klima: Gemäßigt bis kalt
  • Durchschnittstemperatur: 14°C
  • Schwierigkeitsgrad:  Mittel und hoch
  • Mindestdauer: 6 Tage

Anreise nach Ocongate

  • Per Flugzeug: Von Lima und Arequipa nach Cuzco
  • Auf dem Landweg: von Lima und Arequipa nach Cuzco
    Cuzco – Urcos (47 km Richtung Süden) und Urcos – Ocongate (78 km)

9. Salkantay

Wandern auf dem Salkantay TrekDie Salkantay-Wanderung ist die Alternative zum Inka-Trail, um nach Machu Picchu zu gelangen. In fünf Tagen geht aus auf 70 Kilometern über den „Wilden Berg“, um die historischen Ruinen zu erreichen. Die beiden schwierigen ersten Tage werden perfekt abgerundet durch die leichteren Wege der folgenden Abschnitte. Während der Inka-Trail nur mit gebuchtem Guide betreten werden darf, können sich erfahrene Wanderer auch alleine auf den Weg über den Salkantay machen. Der Weg ist jedoch etwas anspruchsvoller als sein berühmterer Bruder. Zu den größten Attraktionen der Strecke gehören das Santa Teresa Tal mit seiner Flora voller Früchte tragender Pflanzen sowie die hießen Quellen, in denen man den Abend nach einer anstrengenden Tour ausklingen lassen kann.

  • Lage: Region Cuzco. Provinz Urubamba (2.650 – 4.200 Meter über dem Meeresspiegel)
  • Klima: Kaltes und halbtrocken
  • Durchschnittstemperatur: 14°C
  • Saison: April bis Oktober
  • Schwierigkeitsgrad:  Mittel, hoch und bergab
  • Mindestdauer: 4 Tage

Anreise nach Cuzco

  • Auf dem Landweg: Cuzco – Mollepata (90 km)
  •  Mit dem Zug: Cuzco – Qoriwayrachina (km 88) und Machu Picchu – Cuzco (Rückfahrt, 110 km in 4 Stunden)

10. Cotahuasi-Tal

Wandern im Cotahuasi-TalAuf dieser Strecke können auch Anfänger bei ihrer ersten mehrtägigen Wanderung uralte Wege, tiefe Schluchten und erfrischende Wasserfälle erkunden. Der Wanderweg liegt nördlich des Colca-Tals und auch hier erstrecken sich die Canyons, die zu den gewaltigsten rund um den Globus gehören. Im Gegensatz zum südlicheren Wanderweg befinden sich im Cotahuasi-Tal kaum andere Urlauber. Wer Einsamkeit und Ruhe schätzt, ist hier genau richtig. Es gibt die Möglichkeit gleich mehrere Nächste im Bade-Camp zu übernachten und sich jeden Tag in eine andere Richtung aufzumachen. Auch das ist sehr reizvoll für Neulinge, die das Campen und Wandern erst einmal ausprobieren möchten. Das historische Highlight der Region sind die Höhlenmalereien von Toro Muerto.

  • Lage: Region Arequipa. Cotahuasi (2.683 Meter ü.d.M.), Provinz La Unión
  • Klima: Halbtrocken und kalt
  • Durchschnittstemperatur: 15 °C
  • Saison: Mai bis September
  • Schwierigkeitsgrad:  Leicht und mittel
  • Mindestdauer: 3 Tage

Anreise ins Cotahuasi 

  • Per Flugzeug: Von Lima, Cusco, Puno und Tacna nach Arequipa
  • Auf dem Landweg: von Lima, Cusco, Puno und Tacna nach Arequipa
    Arequipa – Cotahuasi (375 km); Dauer: 9 Stunden

11. Tinajani Canyon und die Hochebene von Taraco

Wanderung im Tinajani Canyon und Hochebene von TaracoAuf stolzen 3800 Höhenmetern wandert man auf der Hochebene von Taraco unter anderem zum höchsten schiffbaren See der Welt, dem berühmten Titicaca-See. Ebenfalls hier oben befindet sich ein Canyon, in dem Wanderer an einer ganzen Reihe an faszinierenden, anthropomorphen Steinfiguren vorbeikommen. Was anscheinbar von alten Kulturen gefertigte Skulpturen erinnert, ist von der Natur über Jahrtausende geformt worden. Der Canyon für sich kann in einer 2-tägigen Tour erkundet werden. Vier weitere Tage sind für die Hochebene einzuplanen. Ein historisches Denkmal auf dem Weg dorthin sind die Grabtürm von Sillustani. Sie stammen aus der Zeit vor der Herrschaft der Inka und wirken in der malerischen Landschaft geradezu majestätisch.

  • Lage: Region Puno, Distrikt Taraco (3.835 Meter ü. d. M.), Provinz Huancané
  • Klima: Halbtrocken, kalt und regnerisch
  • Durchschnittstemperatur: 10 °C
  • Saison: April bis September
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel und hoch
  • Mindestdauer: 6 Tage

Anreise zum Tinajani Canyon

  • Per Flugzeug: Lima – Juliaca, Direktflüge (1 Stunde 40 Minuten); Flüge nach Cusco (2 Stunden 40 Minuten)
  • Auf dem Landweg: Von Lima, Arequipa, Cusco nach Puno und Tacna; und Puno – Juliaca – Taraco, 75 km (1 Stunde 30 Minuten)
  • Mit dem Zug: Zug von Cuzco – Puno (10 Stunden)

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