Strandtipp Peru: Las Pocitas – Sonne, Meer und Entspannung

Denkt man an Peru, kommen einem natürlich erst einmal die eindrucksvollen Überreste der mächtigen Inka in den Sinn, die Tempel und Ruinen, die faszinierenden Anden oder der wilde Amazonas. Was (noch!) weniger bekannt ist, sind die zahlreichen kleinen Fischerdörfchen entlang der Küsten, die nicht nur perfekte Wellen zum Surfen bieten, sondern einen karibisch anmutenden Traumurlaub!

Eines der bekanntesten Beach Resorts ist Mancora, hoch im Norden Perus kurz vor der Grenze zu Ecuador. Gerade unter Südamerikanern hat sich Mancora zum „Koh Samui Perus“ entwickelt und zu einer beliebten Urlaubsdestination gemausert. Wer es etwas ruhiger haben möchte, der wandert nur ein kleines Stück weiter: nach Las Pocitas.

Las Pocitas gehört zwar rein theoretisch zu Mancora, aber ist abgelegener, ruhiger, entspannter. Perfekt für einen Familienurlaub oder erste Schritte in der Welt des Surfens.

Was kann man unternehmen?

Las Pocitas ist vor allem bei Familien mit kleinen Kindern sehr beliebt. Das liegt nicht nur daran, dass die lauten Parties meist einen Strand weiter in Mancora stattfinden, sondern an den kleinen Meerwasser-Pools, die sich mit den Gezeiten am Strand bilden. Diese kleinen Pools sind ideal, um die Kleinen spielen zu lassen, denn die Pools sind sehr flach und zudem vor Wellen geschützt.

Aber auch Surfer kommen hier auf ihre Kosten, denn durch die geschützte Lage der Bucht, können sich hier auch Anfänger auf dem Brett ausprobieren. Und das zu erstaunlich günstigen Preisen, denn beim Boardverleih Victor’s im nur einen Katzensprung entfernten Mancora, kann man sich ein Board für nur 4 Dollar die Stunde ausleihen. Und wer es braucht, kann sich auch die passenden Unterrichtsstunden direkt mitbuchen. Die Wellen sind hier nicht allzu hoch, sodass auch ungeübte Surfer einen leichten Einstieg finden.

Ansonsten gilt natürlich: Seele baumeln lassen, das warme, klare Wasser genießen und kalte Cocktails und frisches Seafood in einem der zahlreichen kleinen Restaurants munden lassen.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Die klimatischen Bedingungen sind eigentlich rund ums Jahr optimal, nur im März und April kommt es zu häufigen Regenfällen. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis März und zweifelsohne ist der Silvester-Abend der absolute Höhepunkt. Während in Mancora dann die ganz großen Party-Geschütze aufgefahren werden, kann man sich in Las Pocitas bei einem gediegenen Dinner verwöhnen lassen und Mitternacht mit einem schicken Feuerwerk am Strand begießen.

Die Preise für Hotels liegen in der Hauptsaison bei etwa 100,- bis 150,- Euro die Nacht. Als eines der beliebtesten Hotels der Gegend gilt das Hotel Las Pocitas, dass sich direkt an den Strand schmiegt und Entspannung pur verspricht.

Wie kommt man hin?

Mancora und Las Pocitas liegen etwa 1.160 Kilometer von der Hauptstadt Perus Lima entfernt. Es gibt tägliche Flüge nach Tumbes (etwa anderthalb Stunden mit dem Auto von Las Pocitas entfernt) und nach Piura (etwa 2-3 Stunden Autofahrt). Viele Hotels bieten Shuttle-Services vom Flughafen zum Resort an, sie kosten allerdings um die 100,- Dollar pro Strecke. Wer es günstiger haben möchte und früh genug ankommt, kann einen Gruppen-Van oder den Bus nehmen und damit einiges an Geld sparen.